Und jetzt du. Rassismuskritisch leben

Tupoka Ogette hat ein gutes Gespür dafür, wie sie Menschen für rassistische Problematiken in unserem Alltag aufmerksam machen kann. Sie erklärt auch sachliche und dennoch persönliche Art sehr gut, warum man seine eigenen Verhaltens- und Denkmuster mal überdenken sollte. In ihrem neuen Buch „Und jetzt du.“ zeigt sie, wie man rassismuskritischer leben kann.

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Getestet: Die Tiny Habits Methode

Mit kleinen Schritten kann man nach und nach seine Verhaltensweisen dauerhaft verändern. Das möchte uns das Buch „Die Tiny Habits Methode“ nahebringen. Geschrieben wurde dieser Guide von Dr. BJ Fogg, einem promovierten Sozialwissenschaftler der Universität Stanford. Dort entwickelte er 2007 sein weltberühmtes Verhaltensmodell, das es jetzt auch für alle Interessierten zum Lesen gibt. Das Prinzip ist denkbar einfach und lässt sich auf fast alle Bereiche des Lebens anwenden.

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Rezension: Like fire we burn

Dieses Buch hat keine leichte Zeit in meinem Regal gehabt. Nachdem ich Band 1 von Ayla Date beendet hatte, versauerte Band 2 aus verschiedenen Gründen auf meinem SuB. Auf der einen Seite brauchte ich grade eine Pause von Liebesromanen, auf der anderen Seite hatte mich das Ende von „Like Snow we fall“ nicht wirklich begeistert. Nach einigen Monaten (!) verspürte ich dann plötzlich wieder Lust, nach Aspen zurückzukehren.

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Kritische Rezensionen – macht der Ton die Musik?

Habt ihr schonmal ein Buch gelesen, dass euch so richtig wütend gemacht hat? Ein totaler Leseflop, der so überhaupt nicht in euer Weltbild passen wollte, euch aufgewühlt hat und frustriert hat? Ich bin nach einigen Jahren als Buchbloggerin durch viele Hypes gegangen und leider war da das ein oder andere Exemplar dabei, dass ich nach dem beenden wütend in die Ecke gepfeffert habe. Da waren Exemplare voller Misogynie, Vorurteile, toxischem Verhalten und schlichtweg Dummheit. Es gab Liebesromane, die Geschlechtsverkehr ohne Kondom romantisiert haben, toxische Beziehungen verherrlicht haben oder einfach auch homophon waren. All diese Bücher haben mich wütend gemacht – und all diese Bücher haben von mir eine negative Rezension erhalten. Aber: Unter einer gewissen Bedingung.

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Rezension: Schwierige Frauen

Header Schwierige Frauen Roxane Gay

Roxane Gay ist eine der stärksten Autor*innen unserer Zeit. Ihre literarischen Werke hinterlassen Eindruck. Ich durfte bereits „Hunger“ von ihr lesen und war damals schon von der inhaltlichen Tragweite ihrer Worte begeistert. Ihre Romane sind nicht für jede*n gemacht, aber enthalten wichtige Messages. „Schwierige Frauen“ hat mich wieder einmal sehr nachdenklich gestimmt und war ein Monatsfavorit für mich.

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Toxische Beziehungen in Büchern

New Adult, Young Adult oder (ganz einfach gesagt) Liebesromane sind wieder im Trend. Über die Jahre hinweg gab es immer mal wieder Romane oder ganze Reihen, deren Beziehungen ihre Leser*innen in ihren Bann zogen. Wer saß nicht schon einmal seufzend vor einem kitschigen Roman und hat angefangen, sich hineinzuträumen? Bei mir begann das ganze mit Twilight: Auch wenn Edward nicht so ganz mein Typ war, fand ich die Beziehung zu Bella mit 13/14 Jahren super romantisch. Rückblickend frage ich mich heute, was damals nicht mit mir gestimmt hat – denn jetzt erkenne ich, warum die Beziehung der beiden mehr als nur fragwürdig war! In vielen der aktuell beliebten Liebesromane finden sich noch immer toxischer Verhaltensmuster, die nicht jeder Leser und nicht jede Leserin erkennen und einordnen kann. Und deshalb sollten wir darüber sprechen.

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Words I keep – Josi Wismar

Rezension Josi Wismar Words I keep

Wenn Buchblogger*innen Bücher schreiben, dann geht mir das Herz auf. Wer Bücher liebt, der denkt bestimmt mehrmals in seinem leben darüber nach, auch mal selber eines zu schreiben. Umso schöner ist es zu sehen, wenn andere Blogger*innen die Chance bekommen, ihrem Traum leben zu dürfen. Deshalb schmerzt es mich immer sehr, wenn ich ein Bloggerbuch lese, das mir mal nicht so gefällt. Leider war das auch bei „Words I keep“ der Fall.

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Triggerwarnungen in Büchern – notwendig oder übertrieben?

Sogenannte Triggerwarnungen sind Hinweise vor dem eigentlichen Inhalt von Büchern, die auf sensible und potenziell gefährdende Inhalte hinweisen. Sie sagen Leser*innen klar und deutlich: Achtung, Triggergefahr! Ein einfacher Hinweis auf Themen wie Gewalt, Missbrauch, Blut etc. kann Betroffene vor unangenehmen Überraschungen beim Lesen schützen. Einige Verlage haben Triggerhinweise in ihren Büchern bereits fest etabliert. Andere verzichten darauf oder packen die Hinweise erst an das Ende des Buches (wo sie kaum jemand sieht, oder eben erst zu spät sieht.) Denn: Triggerwarnungen enthalten oft auch extreme Spoiler. Und aus psychologischer Sicht gibt es sogar Punkte, die gegen sie sprechen. Was sind also die Vor- und Nachteile von Triggerwarnungen in Büchern?

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Meine Hörbücher im Mai

Ich höre im Monat normalerweise 2-3 Hörbücher – während der Arbeit, beim Putzen, Kochen oder in der Straßenbahn sind sie das bewährte Mittel, um den eigenen SuB abzubauen. Der Mai ist noch nicht ganz zu Ende, aber diesmal habe ich besonders fleißig Bücher gehört (u.a. dank Netgalley.de). Deshalb dachte ich mir: Warum nicht einfach mal ein paar Kurzrezensionen zu meinen gerade gehörten Hörbüchern verfassen. Viel Spaß damit.

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